News und Presse

Göttingen, Hannover, Homberg, 05.10.2017

MBM ScienceBridge vermittelt Vereinbarung zwischen der Hochschule Hannover und Quidee zur Übertragung sämtlicher Rechte an einer Hochschulerfindung.

Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Volker Krömker an der Hochschule Hannover gelang es, einen einfachen Schnelltest für Mastitiserreger zu entwickeln. In Deutschland treten etwa 2,15 Millionen Rinder-Mastitiden pro Jahr auf. Bislang erfolgt unmittelbar nach Erkrankungsauftritt eine antibiotische Therapie, um eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern. Jedoch kann die Hälfte aller klinischen Eutererkrankungen nicht von einer antibiotischen Therapie profitieren. Dies sind Erkrankungen ohne nachweisbare verursachende Mikroorganismen oder solche mit Infektionen durch Gram-negative Bakterien. In solchen Fällen könnten also die eingesetzten antibiotischen Dosen eingespart werden. Durch die Anwendung des neuen Schnelltests kann nicht nur der Einsatz von Antibiotika minimiert, sondern auch die mit Mastitiden in Verbindung stehenden Kosten erheblich reduziert werden, da die Milch der nun nicht mehr antibiotisch behandelten Tiere schneller wieder als Lebensmittel in die Lebensmittelkette gelangen darf.
Der Kooperationspartner Quidee möchte diesen neuen und einfach zu benutzenden Schnelltest vermarkten. Für die Übertragung der Erfindung, die mittlerweile zum Patent angemeldet wurde, erhält die Hochschule Hannover neben Einmalzahlungen und einer Meilensteinzahlung auch weitere Lizenzeinnahmen aus der zukünftigen Vermarktung.


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Göttingen 06.09.2017

MBM ScienceBridge GmbH vermittelt Lizenzvertrag zwischen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und dem Hamburger Biotech-Unternehmen Tissue Systems Holding GmbH über die kommerzielle Nutzung einer neuen Züchtungsvorrichtung zur standartisierten Herstellung von Herzmuskelgeweben für die Verwendung beim automatisierten Wirkstoffscreening. Dieses innovative Gewebekulturformat basiert auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich Laborautomatisierung und Stammzell-basiertem Tissue Engineering des Forscherteams um Prof. Dr. Wolfram-Hubertus Zimmermann, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universitätsmedizin Göttingen. Der nicht-exklusive Lizenzvertrag sieht u.a. eine Einmalzahlung und, neben umsatzabhängigen Lizenzgebühren, auch eine jährliche Mindestlizenzgebühr vor.

Schädigungen am Herz zählen zu den häufigsten Ursachen für die hohen Ausfallraten in der Entwicklung von Wirkstoffen. Weiterhin sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland, mit fast 40 % der Sterbefälle. Damit sind präklinische Testsysteme sowohl für kardiotoxische Untersuchungen als auch für kardiologische Wirksamkeitsstudien wichtige Voraussetzung einer erfolgreichen Medikamentenentwicklung. Heutzutage werden zur Risikobewertung und zur Suche nach geeigneten Wirkstoffkandidaten vorwiegend Tests an Zellkulturen und Tiermodellen vorgenommen. Diese Modelle haben jedoch eine begrenzte Aussagekraft für den menschlichen Organismus. Geeigneter wären vielmehr humane 3D-Gewebskulturen, die den physiologischen Zustand besser widerspiegeln. Mit der an der UMG entwickelten Gewebskulturplatte im 48er-Well-Format ist eine standardisierte Herstellung von humanen 3D-Herzmuskelgewebsringen unter definierten Bedingungen aus Stammzellen möglich. Die erreichte hohe Standardisierung erlaubt sowohl eine automatisierbare Produktion als auch Anaylse der Gewebefunktion. Dies ermöglicht nun erstmals eine effektive und valide Hochdurchsatz-Wirkstoffprüfung. Darüber hinaus ist eine Anwendung alternativer Gewebesysteme möglich.


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Hannover / Bielefeld 23.08.2017

MBM ScienceBridge GmbH vermittelt exklusive Verwertungsvereinbarung zwischen dem Laser Zentrum Hannover e.V. und der LaVision BioTec GmbH.
Wissenschaftler des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH) haben in Zusammenarbeit mit der LaVision BioTec GmbH einen neuen und extrem flexibel einsetzbaren Probenhalter entwickelt. Diese Erfindung resultierte aus der Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Partner bei der Entwicklung eines laseroptischen tomografischen Messverfahrens. Diese Laser-Raster-Tomografie (engl. Scanning Laser Optical Tomografie, SLOT), kann als lichttechnisches Äquivalent zur (Mikro-)Computertomografie gesehen werden. Unter anderem für das SLOT-Verfahren wurde nun der neuartige Probenhalter entwickelt.

Neben dem Einsatz im SLOT-Verfahren eignet sich der Probenhalter aber auch für eine Vielzahl anderer dreidimensionaler Abbildungsverfahren. Insbesondere in der Lichtblatt-Mikroskopie bietet er vielfältige Vorteile. Der Einsatz ist beispielsweise zur Erforschung der Organogenese denkbar. Bei kleinen Organismen lässt sich so zeitlich hoch aufgelöst die Entwicklung einzelner Organe, wie etwa des Herzens, beobachten.


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